Solidarische Ökonomie als Lösung für eine gerechte und ökologische Zukunft – Kongress Zukunft für Alle online & in Leipzig 25-30.8.2020

In Leipzig wurde vom 25. bis 30. August 2020 ein Mitmach-Kongress zu Visionen für eine gerechte, ökologische und machbare Zukunft organisiert. Der Kongress Zukunft für Alle hat in mehr als 10 Podien, 250 Workshops und mit 1500 Teilnehmenden damit befasst, wie wir leben wollen, und wie wir dorthin kommen. Die diversen Inhalten waren 14 Themensträngen zugeordnet, darunter z.B. solidarische Ökonomie, ein gerechtes Finanzsystem und Fragen zur partizipativen und ökologischen Unternehmensformen.

Eindrücke aus der Zivilgesellschaftlichen Messe der Akademie der Dorfhelden

Trotz andauernder Einschränkungen in dem öffentlichen Leben wegen der Corona-pandemie ist es wieder möglich, Veranstaltungen zu organisieren und Menschen zusammenzubringen, um zivilgesellschaftliche Engagement zu fördern. Das Netzwerk Akademie der Dorfhelden hat 17-18.7.2020 in Bildungszentrum Schloss Trebnitz in östlichen Brandenburg eine Zivilgesellschaftliche Messe organisiert. Bei der Messe wurden Projekten vorgestellt, die in ländlichen Räumen Brandenburgs in Bereichen demokratische Teilhabe und Aufbau neuer Dienstleistungen in verschiedenen Weisen tätig sind. Zum Beispiel Die Wanderausstellung der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ) präsentiere gute Praxisbeispiele aus Brandenburg. In der Ausstellung wurden Förderungsmöglichkeiten von Selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter in einem vertrauten Wohnumfeld…

Online-Photoaustellung über Soziale Unternehmertum in ländlichen Räumen Europas

Im Projekt RurAction ist ein Online-Fotoaustellung veröffentlicht worden, die Herausforderungen der ländlichen Entwicklung sowohl Sozialunternehmerische Lösungen drei Regionen darstellt: Alentejo in Portugal, Phthiotis in Griechenland und Ballyhoura in Irland. Die Tagebücher der ForscherInnen zeigen zudem einblicke auch in Initiativen in der Österreich und Deutschland. Mit den schönen Bildern kann man sich nicht nur die mögliche Fernweh entgegenkommen. Sie erzehlen über Produktions- und Arbeitsweisen, die Lebensgrundlage auch in Krisenzeiten in ländlichen Räumen nachhaltig aufrechterhalten.

Die ganze Ausstellung ist hier erreichbar. Viel Spaß beim zuschauen!

Bauer in der Genossenschaft Stevia Hellas in Phthiotis, Griechenland…

Möglichkeiten (und Grenzen) von Raumpionieren für Kleinstädte

Text: Sunna Kovanen, Susanne Kalka, Stefan Haunstein
Fotos: Franziska Görmar

Viele ländliche Regionen haben heute mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Ein mangelndes Angebot an Arbeitsplätzen und eine schlechter werdende Infrastruktur führen dazu, dass vor allem junge Menschen diese Räume verlassen und in nahe gelegene Großstädte ziehen. Ein Ergebnis sind drastisch schrumpfende Ortschaften mit leerstehenden und maroden Häusern.

Entgegen dieser negativen Entwicklungen gibt es auch junge Erwachsene, die gerade in solche bedrohten Kleinstädte wie beispielsweise Grimma oder Zeitz ziehen, um dort ihre Ideen zu verwirklichen und neue Initiativen und Unternehmen zu gründen. In Deutschland nennt man solche Menschen „Raumpioniere“, in Portugal „Novos Rurais“….